Schon vor Jahren hat sich die Gemeinde Mögglingen entschieden, im alten Teil des Friedhofes keine Erdbestattungen, sondern nur noch Urnenbestattungen vorzunehmen. Zu den neueren Bestattungsformen gehört auch die Beisetzung von Aschen in Urnenkammern, die im Mögglinger Friedhof in sogenannten Urnenstelen untergebracht sind. In der Zwischenzeit ist die Urnenbeisetzung in einer Stele zur häufigsten Bestattungsart geworden.
Nachdem die Aufnahmekapazität in den bestehenden Stelen begrenzt ist, musste sich der Gemeinderat Gedanken machen zu einem neuen Standort und zu einer ansprechenden Gestaltung. Diese Aufgabe hat sich der Gemeinderat nicht leicht gemacht und hat nach mehreren Sitzungen, Vor-Ort-Terminen und Beratungen am vergangenen Freitag entschieden, ein Quartierviertel im alten Friedhof zum neuen Stelenstandort zu machen. In jedem Eck des Quartiers sollen neue Stelen mit jeweils zwei bzw. drei Urnenkammern errichtet werden und in der Mitte dieses Quartiers ist die Anlegung eines sogenannten Gemeinschaftgrabfeldes vorgesehen. In letzterem wird eine Urne an einem bestimmten Standort beigesetzt und mit einer schlichten Namenstafel versehen. Das Gemeinschaftsgrabfeld ist dauerbegrünt; eine Grabpflege entfällt.
Die abgebildete Fotosimulation vermittelt einen Eindruck, wie dieses Friedhofsquartiert künftig aussehen soll. Im Vordergrund das Gemeinschaftsgrabfeld.
Fotosimulation: Bernhard Lange, Landschaftsarchitekt Heubach
