Limes

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Mögglingen am Weltkulturerbe Limes

Hügelgräber, Limes, Kalkofen und Wachturm

Rund 3,00 Meter hoch und einen Meter breit war der Limes, der römische Grenzwall, vor etwa 1800 Jahren. Angelegt als bewachte Grenzlinie, ursprünglich als Palisadenzaun, später ersetzt durch eine Grenzmauer aus Stein.

Limeswanderweg
Limeswanderweg

Ein Wanderweg im Norden Mögglingens verläuft direkt an der ehemaligen römischen Grenze und ist einer der beliebtesten Wanderstrecken auf der Mögglinger Gemarkung.
Entlang des 1,5 Kilometer langen Wegabschnitt gibt es Informationstafeln, um dem Wanderer auf dem "Limesweg" mit all dem vertraut zu machen, was links und rechts des Weges seit Jahrtausenden an das römische Imperium erinnert. Die Mauer verlief schnurgerade vom "Grubenholz" (dies ist der Wald zwischen Mögglingen und Heuchlingen) zum "Kolbenberg".

So hat Mögglingen teil an dem "größten Bauwerk Europas", das bei Andernach am Rhein beginnt, sich bis nach Lorch zieht, sich dann als "Rätischer Limes" bis Einingen an der Donau (bei Regensburg) fortsetzt.

Der Limeswanderweg

Bürgermeister Schlenker am Limeswanderparkplatz
Bürgermeister Schlenker am Limeswanderparkplatz
Infotafeln entlang des Limes-Wanderweges
Infotafeln entlang des Limes-Wanderweges

Zum Limeswandern starten Sie am Wanderparkplatz zwischen Mögglingen und Heuchlingen. Die erste Tafel informiert über den Verlauf und die Größe des Limes sowie der Römischen Besetzung. Die Landkarten geben einen Überblick über die damaligen römischen Provinzen. Weiter geht es auf dem Wanderweg durch das sogenannte "Grubenholz" in Richtung Böbingen. Auf den Spuren der Römer führt der Pfad vorbei an keltischen Grabhügeln. Die Grabhügel aus der Zeit der Kelten sind heute noch im Wald vor dem Pflug geschützt. Mehr als 40 Hügel, zum Teil noch von stattlicher Höhe, sind Zeugen eines großen, ausgedehnten Gräberfeldes, das zwischen 750 und 450 v Chr. angelegt wurde.
Im weiteren Verlauf erhält man Informationen zu römischen Kalkofen und gelangt zum höchsten Punkt des Limes nördlich des Remstals, wo früher römische Soldaten patrouillierten, Waren verkauft wurden und Reiter vorbei kamen. Heute berichten die Informationstafeln von der damaligen Geschichte. Abbildungen von alten Münzen und Wachtürmen, Skizzen vom Alltag am Limes zur Zeit der Römer, Daten und alte Sagen sollen die Bedeutung des Limes für Wanderer, die in Mögglingen vorbei kommen, verdeutlichen. So hatten die Römer damals Angst vor dem Grubenholz, spukte dort doch der "Grubenholzmann". Wanderer heute müssen sich vor ihm aber nicht fürchten, strafte er doch nur böse Holzdiebe. Auch diese Sage ist auf der Tafel über die Teufelsmauer beschrieben.

Übersichtskarte Limesverlauf bei Mögglingen
Übersichtskarte Limesverlauf bei Mögglingen

"Dieser Teil des Limes ist besonders markant", so Professor Dr. Dieter Plank, Präsident des Landesdenkmalamtes, bei der Vorstellung der neuen Limestafeln und des Rätischen Limes an sich. "Die öffentlichkeitsnahe Erschließung in Mögglingen sei ein Glücksfall, Beispiel für andere Gemeinden - ein kleines aber wichtiges Glied in der Vermittlung der Bedeutung dieses Bodendenkmals".


Mögglingen an der Deutschen Limesstraße

Logo Dt. Limesstrasse Radweg
Logo Dt. Limesstrasse Radweg

Die Touristik-Straße "Deutsche Limes-Straße" beginnt im rheinland-pfälzischen Bad Hönningen, führt u.a. durch Mögglingen und endet im bayerischen Regensburg.

Der Verein "Deutsche Limes-Straße", welchem auch die Gemeinde Mögglingen angehört, hat eine wunderschöne Broschüre über die "Deutsche Limes-Straße" herausgegeben, welche direkt beim Verein bestellt werden kann. Auch der "Deutsche Limesradweg" führt durch Mögglingen.

 

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Seit 2005 ist der Limes
UNESCO-Weltkulturerbe

Kontakt

Verein Deutsche Limes-Straße e.V.
St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen
Telefon +49 7361 528287-23
Telefax +49 7361 528287-10
E-Mail     Homepage


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