Aussichtsturm am Grubenholz

Bereits seit langem laufen die Planungen und Vorarbeiten, nun nähert es sich langsam, Stück für Stück, der Vollendung: Der Aussichtsturm am Grubenholz. Allein die Suche nach einem geeigneten Grundstück erwies sich als äußerst schwierig. Aber wie kam es überhaupt zu diesem Projekt. 

Initialzündung war auf gewisse Weise die Wanderung von Altbürgermeister Ottmar Schweizer auf dem Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins, die dieser von den Gemeinderäten zu seiner Verabschiedung als Bürgermeister bekommen hatte. Mit vielen Fotos und Anekdoten von der Wanderung hielt Schweizer Vorträge, deren Erlös er dem Schwäbischen Albverein zugesagt hatte. Dieser wollte damit eine Aussichtstafel im Bereich des Grubenholzes in Mögglingen finanzieren und kam mit diesem Vorhaben auf Bürgermeister Schlenker zu. Schlenker war sofort begeistert und schlug vor, diese Idee mit einem lange gehegten Wunsch von ihm zu verknüpfen:

Einem Aussichtsturm am Grubenholz. Auf dessen Aussichtsplattform könnte dann eine solche Aussichtstafel angebracht werden. Schnell war man sich einig und ging mit diesem Vorhaben auf Karl Hieber zu, mit der Bitte, einen Entwurf für den Aussichtsturm anzufertigen. Auch Hieber hatte man schnell von diesem Vorhaben überzeugt und gemeinsam wurden erste Gedanken diskutiert. Zunächst musste aber ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Dieses musste zum einen zu haben sein und zum anderen an einem möglichst erhabenen Punkt liegen. Nach zahlreichen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, die alle erfolglos verliefen, konnte Bürgermeister Schlenker mit Unterstützung von Gartenschau-Ausschussmitglied Annette Jäger schlussendlich ein Teilgrundstück des Landes Baden-Württemberg erwerben, das direkt am Waldrand, fast am höchsten Punkt im weiten Umkreis liegt.

In der Zwischenzeit waren von mehreren Seiten Spenden – insbesondere nach einem Aufruf durch Vijaya Gopalan – für den Turmbau eingegangen, bevor man mit diesem Vorhaben überhaupt so richtig an die Öffentlichkeit gegangen war. Und auch die Idee, die Stufen des Turmes zu „verkaufen“ und die Käufer mit Namensplaketten auf den Stufen zu verewigen, wurde so bereitwillig aufgenommen, dass bereits nach kurzer Zeit alle 29 Stufen verkauft waren. Schlussendlich beteiligte sich auch die Mögglinger Stiftung mit einer sehr großzügigen Summe an der Verwirklichung dieses wunderbaren Projekts.

von links: Gemeinderätin Annette Jäger, Karl Hieber, Stiftungsrätin Hildegard Vogt, Altbürgermeister Ottmar Schweizer, Albvereinsvorsitzende Renate Maier, Bürgermeister Adrian Schlenker

Im Rahmen der Übergabe des Bauantrags durch die Firma Hieber hatte Karl Hieber noch eine kleine Überraschung parat: Das Modell des Turms, das jetzt im Mögglinger Rathaus steht und weitere Spender anlocken soll, die den Turmbau unterstützen wollen – über eine Spende mit dem Verwendungszweck „Turmbau“ freut sich daher die Mögglinger Stiftung (Kreissparkasse Ostalb - IBAN: DE73 6145 0050 0800 2994 99 / Raiffeisenbank Rosenstein - IBAN: DE65 6136 1722 0087 7010 06 ). Noch in diesem Herbst soll mit dem Turmbau nun auch endlich begonnen werden, um damit ein weiteres Highlight für die Gartenschau im Jahr 2019 hier in Mögglingen zu haben. Ein großer Dank geht an alle, die dieses Projekt unterstützen.

 

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