Öffentliche Bekanntmachung - Bebauungsplan Vorderes Hardt, 3. Änderung

Aufstellung des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan
und öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Vorentwurfes "Vorderes Hardt, 3. Änderung" Gemarkung Mögglingen

Der Gemeinderat der Gemeinde Mögglingen hat am 25.10.2019 in öffentlicher Sitzung beschlossen, für den Bereich „Vorderes Hardt, 3. Änderung“ einen Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan und örtlichen Bauvorschriften nach § 2 Abs. 1 BauGB aufzustellen.
Er stellt eine Änderung gegenüber dem rechtskräftigen Bebauungsplan „Vorderes Hardt“ dar. Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit öffentlich nach § 2 Abs. 1 BauGB bekannt gemacht.
Im wirksamen Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein ist das Plangebiet als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt.
 
Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan-Vorentwurf mit Lageplan, Textteil und Zielen und Zwecken der Planung mit vereinfachtem Umweltbericht vom 17.10.2019/ 24.10.2019 gebilligt und beschlossen, diesen gemäß § 3 Abs. 1 BauGB öffentlich auszulegen.
 
Im Einzelnen gilt der Lageplan vom 17.10.2019/ 24.10.2019, gefertigt durch das Büro stadtlandingenieure, Ellwangen.

Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von rund 7.289 m² und umfasst die Flurstücke mit den Nummern 2151, 2168, 2168/1 teilw. (Graben), 2169, 2169/1, 2169/2, 2169/3, 2172, 2172/1, 2172/2, 2172/3 und 2173/2 teilw.
Der Geltungsbereich wird wie folgt begrenzt:
Im Westen durch die Flurstücke 2173/3 und 2176
Im Norden durch die Flurstücke 2168/1 teiw., 2173/2 teilw.
Im Osten durch das Flurstück 2232 (Hardtweg)
Im Süden durch die Flurstücke 2157/8, 2157/9, 2157/10, 2150/1, 2148/1, 2147/1 und 2145/5
 
Der Planbereich ist im folgenden Kartenausschnitt dargestellt (nicht maßstabsgerecht):

Ziele und Zwecke der Planung
Für das Baugebiet „Im Hardt“ in Mögglingen, das derzeit erschlossen wird, ist ein Regenrückhaltebecken (RRB) mit Sedimentationsanlage erforderlich. Das RRB „Hardtweg“ wurde zunächst direkt westlich im Anschluss an den Hardtweg geplant, die Lage des Beckens wurde jedoch gegenüber der früheren Planung nochmal geändert und in Richtung Westen verschoben. Dadurch fällt weniger Erdaushub an auch das Landschaftsbild wird weniger beeinträchtigt.
Um Rechtssicherheit zu erlangen, wird der vorliegende Bebauungsplan aufgestellt.
Da die verbleibende Restfläche nur bedingt landwirtschaftlich nutzbar ist, und die Gemeinde Mögglingen mittel- bis langfristig Bedarf an Spielflächen hat, wird diese Restfläche als öffentliche Grünfläche ‚Zweckbestimmung Spielplatz‘ ausgewiesen.
 
Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung
Der Vorentwurf des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan „Vorderes Hardt, 3. Änderung“ wird von Montag, 02. Dezember 2019 bis Freitag, 03. Januar 2020, jeweils einschließlich, im Bürgermeisteramt Mögglingen, Zehnthof 1, 73563 Mögglingen, im 1. Obergeschoss während der Dienststunden (vormittags: Montag und Mittwoch bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr; nachmittags: Montag und Dienstag von 14.00 bis 16.00 Uhr und Donnerstag von 14.00 bis 18.30 Uhr) öffentlich ausgelegt:
Lageplan und ZeichenerklärungPlanungsrechtliche Festsetzungen/Örtliche BauvorschriftenZiele und Zwecke zur Planung mit vereinfachtem Umweltbericht mit folgenden Anlagen:
Anhang 1 zum Umweltbericht: Eingriffsermittlung
Anhang 2 zum Umweltbericht: Geländeschnitt M 1:500
 
Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift– Stellungnahmen beim Bürgermeisteramt Mögglingen, Zehnthof 1, 73563 Mögglingen abgegeben werden. Jedermann kann Einsicht in die ausgelegten Unterlagen nehmen und über ihren Inhalt Auskunft verlangen. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.
 
Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

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