Sanierung von Feuchteschäden im Mögglinger Rathaus

Aufgrund häufiger Beschwerden der Rathausmitarbeiter und mancher Bürger über das schlechte Raumklima im Mögglinger Rathaus kontaktierte die Verwaltung im Frühjahr 2018 Architekt Patriz Schurr, der die Ursachen bald in vorliegenden Feuchteschäden vermutete. Gemeinsam beschloss man, die Ursachen der Feuchteschäden im Erdgeschoss des Rathauses untersuchen zu lassen bzw. festzustellen.
 

Der Bauphysiker, Herr Ziegler aus Aalen, untersuchte zusammen mit Architekt Schurr mögliche Schwachpunkte am Gebäude. Mittels Langzeitmessungen, Probeöffnungen, Energieverbrauchsvergleiche und Energiebedarfsberechnung wurden diese Mängel und Schwachpunkte des Gebäudes aufgelistet und anhand einer Schwachpunkt- und Schadensanalyse der Gemeinde vorgelegt. Der Gemeinderat beschloss daraufhin die Sanierung wesentlicher Schadensursachen ab Herbst 2019.
 
An der Natursteinfassade wurde die fehlende Ausfugung wiederhergestellt um eine dichte Außenhaut zu erhalten, damit kein Regenwasser hinter der Fassade das Mauerwerk durchfeuchtet. Die aufsteigende Feuchtigkeit infolge Staunässe am Fußpunkt unter der Gehwegoberkante wurde beseitigt, indem dieser relevante Punkt abgedichtet wurde.
 
Die fehlenden Horizontalabsperrung im Mauerwerk des nicht unterkellerten Süd-Ost-Teils und im Personalraum wurde mittels Paraffininjektion ersetzt und die salzhaltigen Innenputze in diesen Bereichen entfernt und erneuert. Der Einbau dichter und hochdämmender Fenster im Jahre 2012 erforderte die Installation einer Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung in allen Büroräumen, was diese mit dauerhafter Frischluft versorgt.
 
Der übermäßig hohe Stromverbrauch der veralteten Bürobeleuchtung wurde durch die Installation moderner LED-Beleuchtung in den Büros und Fluren erheblich reduziert, so dass ein neuer Wand-Deckenanstrich und ein neuer Fußbodenbelag im Zuge dieser Arbeiten notwendig wurde. Ebenso wurde dadurch die Beleuchtungsstärke deutlich verbessert.
 
Die Arbeiten im Innenbereich bedeuteten einen erheblichen Eingriff in die Oberfläche der beiden Büros und des Personalraums.
 
Die seit dem Umbau 1988 -1990 nicht mehr erneuerte Einrichtung des Personalraums wurde in diesem Zusammenhang auf einen aktuellen Stand gebracht.
 
Mit den Arbeiten wurde am 10.10.2019 begonnen. Die beteiligten Firmen arbeiteten Hand in Hand ohne Zeitverzug. Deshalb können alle Arbeiten rechtzeitig zum Jahresende 2019 fertiggestellt werden.

Paraffininjetkionen im Innenbereich
Neue Möbel in den Büros 1 und 2
 

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